Blog | EHL Büromarktbericht Herbst 2018

  • Mit Fertigstellung von 250.000 m² extrem starkes zweites Halbjahr
  • Hohe Nachfrage in den Neubauprojekten lässt Durchschnittsmieten steigen
  • Neben klassischen Büroclustern entwickeln sich auch Lagen abseits davon überraschend gut

Wien, 24.10.2018 – Die Flächenproduktion auf dem Wiener Büromarkt befindet sich im zweiten Halbjahr auf einem neuen Rekordhoch. Der soeben erschienene Büromarktbericht Herbst 2018 des führenden Immobiliendienstleisters EHL Immobilien weist für das heurige Jahr eine Fertigstellung von Büroobjekten mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 260.000 m² aus. Ca. 235.000 m² davon entfallen alleine auf das vierte Quartal. Die Neuflächenproduktion erreicht damit ihren Höhepunkt, 2019 wird das Neubauvolumen mit ca. 46.000 m² neuen Büroflächen dafür vergleichsweise niedriger ausfallen.

„Wir verzeichnen im zweiten Halbjahr das höchste Fertigstellungsvolumen an Büroflächen seit mehr als zehn Jahren“, erklärt Stefan Wernhart, Geschäftsführer der EHL Gewerbeimmobilien GmbH. „Umso bemerkenswerter ist es, dass dieser Schub an Neubauobjekten bereits in einem Ausmaß von teilweise über 70 Prozent vom Markt absorbiert worden ist und die Leerstandsrate im Gesamtmarkt aktuell nur bei 5,1 Prozent liegt.“ Dies sei zum einen auf die gute Konjunktur zurückzuführen, zum anderen mache sich auch der Nachholbedarf aus den Vorjahren bemerkbar, in denen die Neubauleistung kontinuierlich niedriger als die Vermietungsleistung ausgefallen ist.

Die neuen Büroflächen sind durchwegs einem sehr hohen Qualitätsstandard in erstklassigen Büroregionen zuzuordnen. Das habe mehrere Effekte auf den Gesamtmarkt, so Wernhart. „Die hochwertigen und zum Teil großvolumigen Neubauprojekte haben zahlreiche Unternehmen motiviert, bereits länger geplante Umzugspläne zu realisieren. In Wien steht heute ein breites Angebot an modernen Büroflächen zur Verfügung, welches auch den hohen internationalen Standards Stand hält. Großvolumige Abschlüsse in neu errichteten Büroimmobilien haben auch die Durchschnittsmieten in Wien von 14,40 auf 14,80 EUR / m² steigen lassen.“

Projekte an Top-Standorten wie z.B. The Icon Vienna (Hauptbahnhof, 74.200 m2), der Austria Campus (Lassallestrasse /Messe/Prater, 160.000 m²) oder das ViE (Region Ost/Erdberg, 13.800 m²) verstellen aber vielfach den Blick darauf, dass auch Bestandsimmobilien in durchschnittlichen Lagen vom aktuellen Marktaufschwung profitieren. So gab es auch bedeutende Abschlüsse in adaptierten Bestandsobjekten abseits der boomenden Bürocluster. „Die Abschlüsse in den qualitativ hochwertigen Büroobjekten haben nicht nur zu einer Steigerung des durchschnittlichen Mietpreisniveaus bei Erstbezügen geführt, sondern bieten den Kunden durch die freiwerdenden Flächen auch ein breiteres Angebot in allen Preissegmenten“, betont Wernhart. „Sowohl Unternehmen, die einen neuen Standort in einer modernen und hochwertigen Immobilie in bester Lage suchen, als auch preissensitive Mieter, die sich auf günstigere Büroflächen abseits der Clusterregionen konzentrieren, können jeweils aus einem breitgefächerten Angebot wählen.“

Hier finden Sie unseren aktuellen EHL Büromarktbericht Herbst 2018