Presse | Investments in Gesundheitsimmobilien gewinnen rasant an Bedeutung

Investments in Gesundheitsimmobilien gewinnen rasant an Bedeutung

  • Soziodemographische Entwicklung als Basis für „Healthcare-Immobilien“

  • Prognosen über Bevölkerungsentwicklung und Umbau des Gesundheitssystems

    sind Treiber für Gesundheitsimmobilien

  • Nachhaltige Renditechancen für Investoren

Wien, 25.07.2018 – Der anhaltende Boom bei Immobilieninvestments und der Mangel an verfügbaren Topobjekten in den dominierenden Assetklassen Büro, Einzelhandel und Wohnen führen dazu, dass immer mehr Investoren auf alternative Investmentsegmente ausweichen. Besonders profitieren davon Assetklassen wie beispielsweise Healthcare-Immobilien (privat geführte Ärztehäuser, Gesundheitszentren oder Senioren- und Pflegeheime), die auf Grund der Änderungen in der Bevölkerungsstruktur und der Bemühungen der Politik, die Betreuung der Patienten von den Spitälern in private Versorgungseinrichtungen zu lenken, auf immer stärkeres Interesse bei Investoren stoßen.

„Investments in Gesundheitsimmobilien sind international ein wachsender Bestandteil der Portfoliostrategie vieler institutioneller und privater Investoren“, erklärt Franz Pöltl, Geschäftsführer der EHL Investment Consulting. „Die demographische Entwicklung und die Verschiebungen innerhalb der Alterspyramide in den kommenden Jahrzehnten machen den Healthcare-Sektor zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte der Zukunft. Er ist krisenbeständig und daher für langfristig orientierte Anleger besonders attraktiv. Diesem Trend folgend, bieten wir sowohl unseren privaten als auch institutionellen Kunden fortlaufend auch Ärzte- oder Gesundheitszentren an, so zum Beispiel derzeit ein Objekt mit mehr als 35 Praxen in Salzburg oder eine Gesundheitsimmobilie in Wien-Simmering.“

Österreich wird bis zum Jahr 2025 um ca. vier Prozent auf rund 9.160.000 Einwohner, bis 2030 auf rund 9.331.000 Einwohner wachsen. Zudem wird der Anteil der Menschen ab 65 Jahren von derzeit rund 20 Prozent kontinuierlich zunehmen und 2060 schon 30 Prozent erreichen. In absoluten Zahlen bedeutet das einen Anstieg von 1.658.000 auf 2.746.000 Personen und damit ein jährliches Plus von mehr als 25.000 Personen. Das wiederum wird zu einem kontinuierlich stark wachsenden Bedarf an Pflegeplätzen führen. Da die öffentliche Hand nicht alle erforderlichen Investitionen in diesem Bereich finanzieren wird können, übernehmen sukzessive private Investoren diese Funktion.

Pöltl nennt aber noch weitere Gründe für die zunehmende Attraktivität des Gesundheitssegments. Obwohl auch im Bereich Healthcare die Mietverträge nicht immer über eine Laufzeit von 15 oder 20 Jahren abgeschlossen werden, spricht der fundamentale Bedarf an den Einrichtungen und Flächen für eine nachhaltig gute Auslastung dieser Immobilien. Zudem bieten Gesundheitsimmobilien bei einem vergleichsweise geringen Risiko sogar noch etwas höhere Renditen als beispielsweise der Büromarkt.

Bei Ärztezentren erwartet Pöltl in den kommenden Jahren einen Schub durch die tiefgreifenden Änderungen im Gesundheitssystem: „Die vorgesehene Stärkung des niedergelassenen Bereichs, die Schaffung von Primärversorgungszentren und die Forcierung von Gruppenpraxen werden zu stark steigendem Flächenbedarf führen. Die Ordination in einer ein wenig umgebauten Wohnung ist hingegen tendenziell ein Auslaufmodell.“