Neuigkeiten | Sandra Bauernfeind beim 4. Hintergrundgespräch des Forum Wohnbaupolitik

TeilnehmerInnen
Von ExpertInnen-Seite:

  • Wolfgang Amann (Geschäftsführender Gesellschafter, IIBW)
  • Sandra Bauernfeind (Geschäftsführende Gesellschafterin, EHL-Immobilien)
  • Gerlinde Gutheil-Knopp (Wohnwirtschaftliches Referat, GBV – Österreichischer Verband Gemeinnütziger Bauvereinigungen)
  • Michael Klien (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – WIFO)
  • Manuela Lenk und Vlasta Zucha (Statistik Austria)

Von Seiten der Politik:

  • Martin Gruber (JETZT)
  • Andreas Ottenschläger (Abg.z.NR, Mitglied des Bautenausschusses, ÖVP)
  • Sepp Schellhorn (Abg.z.NR, NEOS)
  • Philipp Schrangl (Abg.z.NR, Mitglied des Bautenausschusses, Sprecher für Bauten und Wohnen, FPÖ)
  • David Stögmüller (Mitglied des Bundesrates, Die Grünen)

Moderation: Barbara Ruhsmann (Obfrau, Forum Wohn-Bau-Politik)

2004 trat das Gebäude- und Wohnungsregister-Gesetz in Kraft, wonach für „Zwecke der Bundesstatistik, Forschung und Planung ein zentrales Gebäude- und Wohnungsregister einzurichten und zu führen ist“ ist. Laut Meinung von ExpertInnen wird dieses Register den gesetzlichen Zielen aber nicht gerecht. Die Daten zum österreichischen Wohnungsbestand sind in wesentlichen Bereichen veraltet und für die Forschung kaum verwendbar: Seit 2001 wurden beispielsweise die Eigentumsverhältnisse an bestehenden Gebäuden und Wohnungen nicht mehr ausreichend erhoben. Es wurden sowohl Abbrüche als auch Fertigstellungen von Wohnungsbauten nicht konsequent eingepflegt. Somit lässt sich aktuell gar nicht genau eruieren, wie z. B. Rechtsverhältnisse auf dem Mietwohnungsmarkt österreichweit anteilsmäßig verteilt sind (WGG, MRG-Vollanwendung, MRG-Teilanwendung).

Die Bundesregierung plant eine Modernisierung des Wohnrechts. Wir denken, dass politisch verantwortliche MandatarInnen sich bereits im Vorfeld dieser Reform mit der unzureichenden Datenlage befassen sollten. Bevor politische Entscheidungen gefällt werden, muss in der Wohnpolitik erst der „Boden der Tatsachen“ neu bestellt werden.

Fotocredit: Luiza Puiu

Forum Wohnbaupolitik