Presse/News | Bewirtschaftungskosten als höchster Kostenfaktor

Betrachtet man die Verteilung der Lebenszykluskosten von Immobilien, stellen die Nutzungskosten über 50 Jahre den höchsten Kostenfaktor dar. Schon bei der Projektentwicklung entscheidet sich also, wie effizient bzw. nachhaltig das Gebäude später betrieben, instandgesetzt oder saniert werden kann. Bei der EHL Immobilien Management sind wir daher immer bestrebt, die laufende Bewirtschaftung zu optimieren und Einsparungspotenziale aufzuzeigen.

Dies wird auch durch die ESG-Kriterien zunehmend wichtiger. Bewirtschaftungskosten sind in der Regel sehr personalintensiv (Reinigung, Verwaltung, etc.). So liegt z.B. bei Wohngebäuden der Anteil der Bewirtschaftungskosten im Bereich von Hausreinigung und Verwaltung bei ca. 40% der Gesamtkosten. Abhängig von der technischen Ausstattung von Gebäuden ist auch die Position Haustechnik und damit verbundene Instandhaltung beträchtlich und kann bei Wohngebäuden im Bereich von ca. 20% liegen. Dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit wird im Bereich der Hausverwaltung eine immer größer werdende Aufmerksamkeit gewidmet. Dies betrifft vor allem die Beschaffung (Strom, Wärme, etc.) und die Entsorgung (Mülltrennung) sowie der Umgang mit Ressourcen (Wasser, Strom, Wärme).

Ein plakatives Beispiel für die Beeinflussbarkeit der Bewirtschaftungskosten, ist die Errichtung von automatischen Bewässerungsanalgen für Grünflächen und der Planung schon bei der Projektentwicklung: Neben einem optisch gepflegten Eindruck und der Erhaltung und Schaffung von Biodiversität wird ein ressourcenschonender Einsatz von Wasser gewährleistet. Das Potenzial, das in der Planung steckt ist für die spätere Bewirtschaftung der Immobilien somit enorm wichtig. Aus Sicht von Immobilienverwaltungen ist es daher wünschenswert so früh wie möglich (bereits in der Planungsphase) eingebunden zu werden, um eine bestmögliche Bewirtschaftung zu gewährleisten.